Abwärts seit 1940!

Die FAZ hat eine lange Analyse der Zeitungskrise veröffentlicht. Für Kenner der Materie findet sich hier Vieles was bereits bekannt ist, aber dazwischen auch etwas Überraschendes: eine auf einer Studie der Friedrich Ebert-Stiftung beruhende kleine Grafik (irritierenderweise ohne wirklichen Bezug zum Text) zeigt entlang eines Zeitstrahls wie viele Stunden pro Woche die Mediennutzer in den Konsum der verschiedenen Medientypen (Print, Rundfunk, etc.) investieren. Das Ergebnis – mit knapp zehn Stunden Nutzungsdauer pro Woche erreichten die Tageszeitungen ihren Höhepunkt um 1940. Seitdem, also seit über 70 Jahren, sinkt dieser Wert ununterbrochen. Erklärbar ist diese Entwicklung durch die Wandlung des Fernsehens zum Massenmedium seit den 40er und 50er Jahren, sie zeigt aber auch einmal mehr auf, dass die Probleme der Zeitungsbranche wesentlich tiefgreifender sind als die meisten Verleger es eingestehen möchten.

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Eingeordnet unter Sonstiges, Statistiken

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